Wenn Unternehmen heute die Werbemittel Bonbons zum Einsatz bringen und auf Messen und Ausstellungen bzw. an der Kasse ihres Ladens verteilen, dann setzen diese die Werbemittel Bonbons in Massen ein. Dass aber die Werbemittel Bonbons heute in Massen ausgebracht werden können und für die meisten Unternehmen ein Streuartikel sind, ist vor allem der Industriealisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Damit hängt auch zusammen, dass knapp 100 Jahre später, Mitte des 20. Jahrhunderts die Werbemittel Bonbons schon in so vielen Geschmacksrichtungen angeboten werden konnten. Heute ist natürlich die Auswahl der Werbemittel Bonbons noch sehr viel größer geworden. Unternehmen können hier – auch wenn es sich um eine standardisiertes Massenprodukt handelt meist – hohen Einfluss nehmen auf die Geschmacksrichtungen und die Formen und Farben, die ihr ganz persönliches Werbemittel Bonbons beinhalten soll.
In Deutschland geht die industrielle Herstellung der Werbemittel Bonbons auf Franz Stollwerck zurück. Dieser gründete bereits im Jahr 1839 in Köln eine Mürbebäckerei. Allerdings waren es anfänglich nur sogenannte “Brustbonbons”, die Stollwerk herstellte und damit den Kampf aufnahm gegen die damals herrschenden häufigen Hals- und Lungenerkrankungen. Das Versieden von Zucker und das Mischen der Kräuter und Früchte hatte Stollwerk in seiner Gesellenzeit in Paris erlernt. Schon bald erweiterte Stollwerk daraufhin seine Mürbebäckerei bzw. Conditorei um eine Bonbonfabrik. Auch heute noch stellt Stollwerk im Auftrag von Unternehmen jede Menge Werbemittel Bonbons her.
Heute geht der Trend bei vielen Unternehmen allerdings hin zu der zuckerfreien Variante. Auch diese werden als Werbemittel Bonbons in Massenproduktion hergestellt. Aber nicht mit Zucker, sondern mit Zuckeraustauschstoffen.
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