In jeder Kultur ist es Tradition Zeiten zu genießen, in denen man in sich geht und die Umwelt außen vor lässt. Ob in der christlichen Kultur zum Beispiel mit Mönchsgesängen, aus dem asiatischen Raum mit Yoga oder Reiki, mit Gebeten in anderen Kulturen, diese Form der Ruhe wird in jedem kulturellen Raum gepflegt. Schon Goethe sagte einmal: „wer am Tag nicht eine Stunde für sich allein hat, ist kein Mensch“. Wie Recht er damit doch hatte. Doch leider hetzen wir vor allem in den westlichen Ländern viel zu oft sehr unbedacht durch den Tag. Das fängt zum Teil schon damit an, dass man morgens nicht rechtzeitig aufsteht und schon unter der Dusche das Gefühl der Hektik verspürt. Am Arbeitsplatz geht es dann weiter und nicht selten warten auch noch abends Pflichten. Das Wochenende will man dann auch nicht vertrödeln, denn schließlich ist Freizeit etwas Kostbares, also werden hier auch noch jede Menge Termine untergebracht. Doch solch ein Leben hinterlässt irgendwann seine Spuren, das können körperliche Symptome sein, wie Kopfschmerzen zum Beispiel oder das Gefühl der innerlichen Leere und Freudlosigkeit, wenn die Seele streikt.
Nicht immer muss man damit zum Arzt laufen, denn das Leben ändern, kann man nur selbst.
Warum nicht einfach mal Ruhezeiten einlegen? Sicherlich, die Stille, welche man gar nicht mehr gewohnt ist, kann in den Ohren lauter dröhnen, als jedes Gespräch, doch wer es einmal versucht hat, wird es irgendwann auch wieder genießen können. Diese Zeit der Stille kann man aber auch untermalen und zum Beispiel Wellnessmusik hören. Diese sanften und ausgewogenen Klänge bilden eine Harmonie die man aufnehmen kann, sie beruhigen die Seele und lassen den Körper zur Ruhe kommen. Auch abends, wenn man Probleme mit dem Einschlafen hat, kann man zum Beispiel Musik zum Einschlafen abspielen und so den Körper langsam zur Ruhe kommen lassen.
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